25 Januar 2007

Obermayer Foundation verleiht Preis

Im Berliner Abgeordnetenhaus wird heute zum siebenten Mal der German Jewish History Award der Obermayer Foundation überreicht. Der deutsch-jüdische Geschichtspreis, der seit 2000 auf Initiative des jüdischen US-Amerikaners und Unternehmers Arthur S. Obermayer vergeben wird, soll das deutsch-jüdische Zusammenleben in der Vergangenheit ehren und für die Zukunft anregen.

Geehrt werden nicht-jüdische Deutsche, die auf freiwilliger Basis herausragende Beiträge zur Dokumentation jüdischer Geschichte und Kultur in Deutschland leisten und damit Brücken über den Abgrund bauen, den der Nationalsozialismus zwischen Juden und Nicht-Juden aufriss.

Der Preis ist einer der bedeutendsten internationalen Auszeichnungen und bietet nach Ansicht Obermayers der weltweit jüdischen Gemeinschaft Gelegenheit, Leistungen deutscher Bürger anzuerkennen. Geehrt werden in diesem Jahr Johannes Bruno aus Speyer, Inge Franken und Lars Menk aus Berlin, Ernst Schäll aus Laupheim und Wilfried Weinke aus Hamburg. Die Preise werden heute um 18 Uhr vom Stifter Arthur S. Obermayer und Parlamentspräsident Walter Momper überreicht. Die Festrede hält die Direktorin des Berliner Büros des American Jewish Committee, Deidre Berger.

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© Berliner Morgenpost 2007